Deutscher Raiffeisenverband für TTIP

Interessante Argumentation:
Deutschland ist Nettoimporteur von Agrarrohstoffen, weshalb dem Erschließen neuer Märkte höchste Priorität eingeräumt werden soll. Besonders im Abbau „nichttarifärer Handelshemmnisse“ sieht des Präsident des deutschen Raiffeisenverbandes Nüssel eine Notwendigkeit!
Was er in Aussicht stellt: Gute Absatz-„Chancen“ für deutsche/europäische Lebensmittel auf dem US-Markt und für amerikanische Agrarrohstoffe auf dem europäischen Markt. Amerika ist vor allem ein „wichtiger Futtermittellieferant“, schwärmt Herr Nüssel.

Was er nicht anspricht: Was für Futtermittel – GMO’s? Warum ist es so wichtig nichttarifäre Handelshemmnisse abzubauen? Welche nichttarifären Handelshemmnisse? Warum muss ein Land, das so viel Agrarrohstoffe importiert Lebensmittel exportieren? Warum nicht selber Futtermittel herstellen? Haben die Amerikaner so wenig Lebensmittel? Warum braucht es für eine funktionierende EU-US Handelsbeziehung im Agrarbereich gleich ein Freihandelsabkommen? Was wird darin geregelt, was nicht auch in einem bilateralen Handelsabkommen vereinbart werden könnte? Dinge die sonst nicht durchgingen, die wir KonsumentInnen womöglich nicht wollen (GMO’s, Turbo-(Gen)-Lachs, Hormonfleisch…)

Außer Absatz(-Chancen) scheinen die BefürworterInnen kein Argument zu haben. – Doch-Halt: Arbeitsplätze!!! Was sie nicht dazu sagen: dass die zuerst mal vernichtet werden, in Europa und den USA! (Siehe NAFTA)

Hmm…

Kurt Walser

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