Stephan Schulmeister: Der Weg in die Depression | Profil.at

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Neoliberale Spielbedingungen des Euro, Finanz-Alchemisten, die gegen Griechenland spekulierten, und ein Spardiktat: Wie Griechenland zum Sündenbock gemacht wurde.


Die Berichterstattung der ZIB KorrespondentInnen und ModeratorInnen des ORF ist durchwegs von Unverständnis für die Haltung Griechenlands geprägt und fördert damit das Bild der zahlungsunwilligen griechischen Regierung. „Griechenland hat schon wieder keine Vorschläge auf den Tisch gelegt“ oder sinngemäß“ lange kann das so nicht mehr weitergehen“ sind Aussagen die zumindest das Potential haben, eine griechenfeindliche Stimmung zu erzeugen und die Schuldfrage ganz bei den Griechen zu verorten. Wer verbietet eigentlich den Damen und Herren der ZIB den Focus auch auf die MitverursacherInnen zu legen und die Dinge einmal mit der Brille eines Herrn Schulmeisters zu betrachten? Würden alle Sichtweisen im gleichen Ausmaß dargestellt, käme das dem Anspruch einer objektiven Berichterstattung gerecht werden zu wollen gleich. Aber so wirkt das auf mich, als würde Mann/Frau ModeratorIn sich daran beteiligen, die griechische Regierung in die Knie zu zwingen und dem griechischen Volk, ungeachtet des damit verbundenen Leids, die Begleichung der Rechnung abverlangen, die sie selber am allerwenigsten verursacht haben!

Sozialer Kahlschlag heißt die verordnete Medizin. Die Alternative wäre eine Solidargemeinschaft, die auf die sozialen Auswirkungen Rücksicht nimmt. Die EU präsentiert sich als neoliberale Wirtschaftsunion pur, weit weg von einer sozialen Union.

Bis wohin würde denn die Bereitschaft der ÖsterreicherInnen gehen, den Gürtel enger zu schnallen. Der Aufschrei bei neuen neuen Steuer- und Abgabenbelastungen in unserem Land ist auch ohne Griechenlandszenario enorm! Das sollten wir berücksichtigen, wenn wir über Griechenland reden!

Kurt Walser

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Buchneuerscheinung: „VERANTWORTUNGSLOS“ von Verena Daum-Kuzmanovic

Ab sofort kann das Buch mit dem Titel „VERANTWORTUNGSLOS“ (Journalistin und Autorin Verena Darum-Kuzmanovic) vorbestellt werden. Das Buch enthält auch Beiträge von Marianne Mathis und Heidi Rinke-Jarosch.

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Ethik heute: Geld haben, um zu arbeiten – grundeinkommen

Ethik heute: Geld haben, um zu arbeiten

by GRUNDEINKOMMEN

Portrait über das unternehmen mitte in Basel beim Netzwerk Ethik heute:

Geld haben, um zu arbeiten

 

Ausschnitt:

“Das unternehmen mitte und die Person Daniel Häni sind unmittelbar verbunden mit der Idee des bedingungslosen Grundeinkommens. Das Kaffeehaus ist der Kristallisationspunkt des Engagements in der Schweiz. Häni und Enno Schmidt sind die Gründer der Schweizer Volksinitiative, die 2016 zur Abstimmung kommt….

viaEthik heute: Geld haben, um zu arbeiten – grundeinkommen.